Gut 80 Teilnehmer waren dabei, als Saba-Nur Cheema und Meron Mendel über die Freuden und die Tücken ihrer interreligiösen Beziehung sprachen. Die beiden haben zwei Kinder, leben in Frankfurt und haben in der FAZ eine Kolumne mit dem Titel „Jüdisch-Muslimisches Abendbrot“. Einige der Texte sind inzwischen in einem gleichnamigen Buch erschienen.
Im ersten Teil des Abends lasen sie Texte aus dem Buch und gaben damit unter anderem einen Blick, wie ihre Communitys auf ihre Beziehung reagiert haben. Auch wenn es kurzweilig beschrieben ist, wurde deutlich, dass so eine Beziehung über Religionen hinweg keinesfalls als Selbstverständlichkeit hingenommen wird. Im zweiten Teil des Abends konnten die Teilnehmer Fragen stellen. Dabei wurden sie immer wieder der aktuelle Krieg im nahen Osten angesprochen. Keiner hat dafür einfache Lösungen, aber eines machte das ÜPaar deutlich: Wenn man immer nur übereinander und nicht miteinander spricht, wird es auch keine Lösung geben.
Ein Radiointerview mit den beiden Referenten findet ihr hier.

